Dauerausstellung

in der ARBORETUM-GALERIE  (geöffnet von Mittwoch bis Sonntag)

Am Freitag, den 25. Oktober 2019, ging die Ausstellung dieses Jahres

Die Blumen zogen ihre schönsten Gewänder an…“ mit Impressionen aus Leben und Werk von Hans Christian Andersen im Arboretum zu Ende.

AAAndersenMauer_webAndersens Märchen sind weltweit bekannt, doch auch sein Leben mutet wie ein Märchen an. Geboren in ärmlichen Verhältnissen stieg Hans Christian Andersen auf zum wohl berühmtesten Schriftsteller Dänemarks. Er war ein außergewöhnlicher Mensch, vielseitig begabt, gleichzeitig voller Ängste und zutiefst gespalten. Durch das poetische Werk des Dichters zieht sich wie ein roter Faden der Wunsch, Zuwendung zu erfahren, sich selbst zu verstehen und darzustellen. So genoss er die Anerkennung, die ihm in seiner Heimat lange versagt blieb, und bereiste zahlreiche Länder Europas, Kleinasiens und Nordafrikas. Neun Jahre verbrachte er auf Reisen, logierte in Schlössern und Bürgerhäusern, erzählte dort seine Märchen und schnitt währenddessen fragile Bilder mit der Schere. Doch nie vergaß er die bittere Not und die Demütigungen seiner Jugend und die Abhängigkeit von seinen Gönnern. Nur in seinen Texten gelang es ihm, all das Dunkle auszudrücken, was er im wirklichen Leben nicht zu sagen vermochte. Doch zugleich erreichte er es, den Zauber der Dinge und der Natur zu erfassen.

Zu den Bildern der Künstlerin Sabine Friedrichson wird die Märchenerzählerin Angelika Brandt die schlichte Schönheit der Worte des Dichters in den Mittelpunkt dieses Nachmittags stellen. Sie hat zwei Geschichten aus dem vielfältigen Märchenschatz ausgewählt, von denen eine auf eine wesentliche Begegnung im Leben von Hans Christian Andersen verweist. Bausteine der Lebensgeschichte des Dichters wird Elisabeth Hohmeister,die auch die Ausstellung betreut hat, hinzufügen.

Freuen Sie sich auf die Ausstellung und anregende Veranstaltungen in 2020. Sobald das neue Programm steht, finden Sie alle Informationen dazu hier auf unserer Webseite.